Unterwegs von Peru nach Deutschland

Abschieds-, Reise- und Besuchszeit

Unterwegs von Peru nach Deutschland

Es waren turbulente letzte Wochen in Peru und vor unserem inneren Auge hatten wir manchmal das Szenario, vielleicht doch nicht rechtzeitig mit allem pünktlich zum Abreisetermin fertig zu werden. Schliesslich ging es darum, den "angehäuften" Hausstand von sechs Jahren wieder auf fünf Koffer und einige Taschen zu reduzieren - einschliesslich Auto. Zudem war für das Auto lange Zeit kein Käufer in Sicht. Bei all den organisatorischen und logistischen Aufgaben, die einfach "abgearbeitet" werden mussten, war es für uns alle beosnders auch ein emotionaler Prozess der Loslösung von lieben  Freunden und von der liebgewonnen Arbeit bei Diospi Suyana, in die wir über all die Jahre soviel Kraft und Zeit investiert hatten - aber das von Herzen.

Wir sind davon überzeugt, dass Jesus uns in dieser besonderen Phase geholfen hat und den Weg mit uns gegangen ist. Die Abschiede waren herzlich und ausführlich und wurden auf diese Weise der intensiven Zeit, die wir gemeinsam hatten, gerecht. Um hier nur einige schöne Momente zu nennen: Olivias Schulklasse kam zum Abschluss zu uns nach Hause zu Besuch, eine große buntgemischte Truppe von Freunden und Freundinnen von Robin und Olivia kam ebenfalls zu einer Abschiedsfeier zu uns nach Hause. Ausserdem bereiteten uns Stefans Kollegen einen schönen Abschied mit Beiträgen, Reden und Essen. 

Letztlich haben wir auch pünktlich all unsern Hausstand verschenken und verkaufen können - auch das Auto - und konnten planmäßig am 18.09. aus Curahuasi abreisen. Bereits drei Tage zuvor hatten wir unser Haus verlassen, und sind in das Haus einer befreundeten Familie gezogen die im Urlaub waren. So konnten wir das alte Haus komplett und in Ruhe räumen und reinigen. So fing dann auch unsere "Vagabundenzeit" an. Das heisst von diesem Augenblick an bis zum Ende November würden wir unterwegs sein, auf Reisen sein, in verschiedenen Betten übernachten. Erstmal am 21.09. von Peru nach Deutschland und innerhalb Deutschlands einmal komplett von Nord nach Süd und wieder zurück, um Familie, Freunde und Gemeinden zu besuchen. Diese Reisezeit gehört sicher mit zu den anstrengensten Abschnitten unseres Einsatzes bei Diospi Suyana. Vorträge über Gottes Wunder und großartiges Handeln in Peru halten, liebe Menschen wieder treffen und nach vielen Jahren wieder in die Arme schliessen ist aber auch spannend und schön! 

So sind wir nun wieder zurück in Deutschland und werden ab Dezember in Norddeutschland, in Schleswig-Holstein, leben, wo Stefan ab Januar 2018 die Position des kaufmännischen Leiters in einer therapeutischen Einrichtung übernommen hat.

Die Arbeit bei Diospi Suyana in Peru geht weiter und wächst! Gott fördert es und öffnet immer wieder neu Türen, davon konnten wir uns all die Jahre selbst überzeugen. Es war für uns ein großes Privileg Teil dieser Arbeit sein zu dürfen und wir werden weiter mit Diospi Suyan verbunden bleiben. Wir spüren eine große Dankbarkeit allen gegenüber die uns stetig mit Spenden und Gebeten unterstützt haben. Die aber auch mit angepackt haben, uns besucht haben, uns geschrieben und sich für uns und die Aufgabe interessiert haben. Ohne Euch wäre unser Einsatz nicht möglich gewesen!!

Wir sind noch bis zum Ende diesen Jahres als Missionare im Reisedienst bei der VDM angestellt. Wer gerne einen Bericht über die Arbeit hören möchte, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen.