Wir sind in Peru!

Feuchte, warme Luft strömt uns entgegen, als wir am 10. November nach ca. 20 Stunden Reisezeit aus dem Flughafenterminal in Lima heraustreten. Es ist 19:00 Uhr Ortszeit, für uns eigentlich noch 2 Uhr nachts (6 Stunden Zeitverschiebung) und Tabea hat gar nicht, Stefan nur ein wenig geschlafen. Olivia schläft gerade wieder.

Gut, endlich da zu sein und auch das Schild mit dem Aufdruck "Stefan Seiler" in der Menschenmenge, die "uns" am Flughafen begrüßt, zu entdecken.

Aber noch einmal kurz zurück:

Es tat gut, nach unserem Vorbereitungsseminar in Bassum noch einige Tage bei Stefans Eltern und mit Freunden zu verbringen. So konnten wir in Ruhe noch einige Vorbereitungen treffen und uns innerlich und schließlich auch äußerlich verabschieden. Sogar um 5 Uhr morgens, am Frankfurter Flughafen, waren unsere Familien und enge Freunde (mit ihren Kindern!) gekommen, um noch einmal "Tschüss" zu sagen. Das hat uns sehr berührt.

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Der Flug war anstrengend, aber verlief sehr gut und Olivia hat prima mitgemacht. Nur, dass sie nicht besonders viel geschlafen hat und wir - wie gesagt - leider auch nicht.

Damit die Zeit Olivia für nicht so lange wird, hatten wir ihr einige Mini-Päckchen gepackt. Das war eine gute Idee, denn die letzten Stunden wurden dann doch etwas lang für sie und so hatte sie genügend Ablenkung.

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Beeindruckend war nach ca. zehn Stunden Flug der Blick von oben auf den Regenwald mit seinen vielen gewundenen Flüssen!

Alle Achtung, dass sich da unten Leute zurecht finden!

 

 

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In Lima angekommen, konnten wir unser Gepäck vollständig vom Band nehmen - ohne dass wir es später noch mal vor den Zollbeamten auspacken mussten (das "gefürchtete" peruanische Ampelsystem bei der Ankunft am Flughafen: 80% der Fluggäste sehen eine grüne Ampel und dürfen durch, 20% sehen rot und müssen auspacken.) Wir wissen, dass wir das alles Gott zu verdanken haben! Viele haben für einen reibungslosen Flug und eine gute Ankunft gebetet! Danke!

Jede Menge Leute haben uns am Flughafen "begrüßt" - aber nur mit einem sind wir weitergefahren. Der bestellte Taxifahrer hielt ein Schild mit Stefans Namen hoch. Er hat tatsächlich unser gesamtes Gepäck (6 Koffer, Handgepäck, Kinderwagen und vier Personen) in sein Auto bekommen. Wir haben nur gestaunt... und auf der Fahrt einen ersten Eindruck von Fahrverhalten, Geruch und Aussehen von Lima bekommen.

FotoGegen 21 Uhr (das wissen wir nicht mehr so genau - die Müdigkeit...) sind wir gut in Lima, beim Gästehaus der Indicamino (besser unter dem alten Namen "Schweizer Indianermission" bekannt), angekommen!

Wir wurden von einer deutschen Missionarin der Inidicamino begrüßt und wenig später fielen wir recht zufrieden und voller neuer Eindrücke in unsere Betten.

Hier bleiben wir, bis wir alle Einreiseformalitäten erledigt haben.

Hallo auf unserem Blog!

„Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber Gott allein lenkt seinen Schritt.“

Dieser Vers aus den Sprüchen Salomos (Kapitel 16 Vers 9) hat sich in unserem Leben bewahrheitet.

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Schon lange haben wir uns „gedacht“, dass wir gern in unserem Beruf für Gott unterwegs sein möchten. Und jetzt hat Gott diese Gedanken in konkrete Schritte gelenkt.
Wer uns kennt weiß vielleicht, dass wir eigentlich keine Abenteurer und Weltenbummler sind. Und trotzdem deutet alles darauf hin, dass wir die nächsten drei Jahre nicht in Deutschland verbringen werden, sondern in – Peru!

Nach ca. siebenmonatiger Ausreisevorbereitungszeit heben wir endlich am 10. November ab!

An dieser Stelle schreiben wir euch in Zukunft wie es uns geht. Wir freuen uns, so mit euch in Kontakt bleiben zu können und freuen uns auch von euch zu hören!